Warum wird mein PC langsam?

Hinter schlechter Performance und langsamen Programmstarts stecken oft PC-Probleme, die sich mit wenig Aufwand aus der Welt schaffen lassen. Häufige Updates und die Neuinstallation von Hardware führen unweigerlich dazu, dass sich die Leistung des Systems im Laufe der Jahre verschlechtert. Mit einigen Tipps und den passenden Utilities lässt sich die alte Performance jedoch häufig in kürzester Zeit wiederherstellen. Ob leistungsstarker Registry Cleaner, hauseigene Windows-Tools oder Kniffe aus der Tuning-Trickkiste – mit der richtigen Lösung bringt man das eigene System ohne Mühe wieder auf Vordermann.

Registry trimmen und aufräumen

In der Registry jedes Windows-Systems sind sämtliche Daten zur installierten Software und den verwendeten Hardwaretreibern enthalten. Die Datenbank agiert wie ein Gedächtnis des Betriebssystems, in dem sich mit der Zeit immer mehr unnützes Wissen ansammelt. Längst deinstallierte Programme oder entfernte Hardware hinterlassen ihre Spuren in den Registrierungsschlüsseln und verlangsamen damit den Zugriff auf andere Registry-Teile.

Mit einem Registry Cleaner lässt sich dieses Manko beheben und per Mausklick für bessere Performance sorgen. Die meisten Programme legen selbstständig eine Sicherheitskopie der bestehenden Registry an, um bei einer Havarie den alten Systemzustand rekonstruieren zu können. Eine manuelle Bearbeitung der Registry ist lediglich erfahrenen Anwendern zu empfehlen.

Dienste ausdünnen und abschalten

In jedem Windows-System laufen eine Reihe von Diensten, die grundlegende Aufgaben des Betriebssystems übernehmen. So sorgen Windows-Dienste dafür, dass in regelmäßigen Abständen Updates geladen und installiert werden. Einzelne Dienste sind für den reibungslosen Betrieb des PCs jedoch nicht notwendig und können abgeschaltet werden. Ohne die speicherfressenden Hintergrundprozesse zeigt Windows oft eine deutlich bessere Geschwindigkeit und lässt sich rascher bedienen.

Neben essenziellen Hintergrunddiensten wie dem Netzwerkservice führt Windows standardmäßig Dienste wie den Faxdienst aus, der ohne Modem mit Fax-Funktion nicht benutzt werden kann. Auf Systemen mit nVidia-Grafikkarten kann der “Nvidia Display Driver Service” deaktiviert werden, der für die einwandfreie Funktion der Grafikkarte nicht notwendig ist.

Festplatte leeren und defragmentieren

Eine zugestopfte Festplatte wird für jedes System zwangsläufig zum Flaschenhals. Windows lagert Teile der laufenden Prozesse in einem virtuellen Arbeitsspeicher – der Auslagerungsdatei – aus und läuft entsprechend langsamer, wenn es sich für jeden Zugriff durch Tonnen von Dokumenten, Videos, Präsentationen und Fotosammlungen kämpfen muss.

Zur Systemreinigung verfügt Windows über das Tool “Datenträgerbereinigung”, das eigenständig nach nicht mehr benötigten Dateien fahndet und die Fundsachen von der Festplatte verbannt. Für eine weitere Optimierung empfiehlt sich eine Defragmentierung des Laufwerks, die mit dem Windows-Utility “Datenträgerdefragmentierung” vorgenommen werden kann. Beide Programme gehören zum Lieferumfang jeder Windows-Installation und können ohne weitere Zusatzkosten genutzt werden.

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